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PASSO
PORDOI
Das
Pordoi-Joch ist ein Alpenpaß zwischen der Boêspitze (Sass
Boê) und der Korallenbastion der Pordoispitze (Sass Pordoi). Dort
verläuft die Dolomiten-Staatsstraße nr. 48, die über den
Paß das obere Fassatal mit Livinallongo und Cortina verbindet. Das
Pordoi-Joch ist ein breiter Wiesensattel mit verschiedenen leicht welleförmigen
Abhängen, die vor allem für Hangflug (auch größere
Modelle mit über 5 m Spannweite) geeignet sind.
Mann kann praktisch bei jeder Windrichtung fliegen, Konstante Thermik
ermöglicht auch dem ungeübten Modellflieger viele Entfaltungsmöglichkeiten.
Durch einen Hangaufwind von ca. 4-6 m/sec ist fast während des ganzen
Tages Hangflug möglich.
Aufgrund dieser optimalen Bedingungen können uneingeschränkt
Kunstflug und auch weiträumiges Fliegen durchgeführt werden.
In der Nähe des Fluggeländes befinden sich Gasthäuser,
und Schutzhütten, die Mahlzeiten und Übernachtungen anbieten.
Charakteristisch für die Dolomitenlandschaft und ihre Formenvielfalt
ist das unmittelbare Nebaneinander völlig verschiedener Felsgruppen.
Leuchtende, fast silberne Gipfel und dunkle Bollwerke stehen bisweilen
gegenüber oder nebeneinander. Hier ragen ausgedehnte Flächen
roter Felsgesteine aus den Wiesen empor und dort steigen bizarre graugrünliche
Schichten aus dem Sockel geschlossener gelber Sandflächen auf. Eine
geologische Erscheinung, die einmalig ist auf unserer Erde. Sie entstand
im Triaszeitalter, vor rund 200 Millionen Jahren, aus dem Ur-Mittelmeer.
In diesem flachen, tropischen Meer bauten sich im Laufe der Zeit Korallenriffe
und Atolle auf. Eines dieser Atolle ist auch die Sellagruppe. Die Pordoispitze
(Sass Pordoi, 2950 m.) ist einer der Gipfel dieser Berggruppe. Das Pordoi-Joch
ist mit ihr durch eine atemberaubende Drahtseilbahn verbunden, die in
etwa 4 Minuten einen Höhenunterschied von 750 Metern überwindet.
Bei dei oberen Station findet man eine Aussichtsterrasse und eine Schutzhütte.
Der herrliche Ausblick reicht von der Boèspitze (erreichbar in
einer Wanderstunde) und den österreichischen Alpen bis zum Ortler-Cevedalegebiet,
vom Astagagipfel bis zur Presanella und von den Ladiner Dolomiten bis
zur Brentagruppe.

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